Lest das: Es ist geil!

Mirko Lange fragt: Wie geht geiler Content? Woran macht man die Qualität von Content fest? Ich frage mich als Erstes,  ob geiler Content immer auch was mit Qualität zu tun hat. Oder anders: Wollen wir Qualität von Content auf das Prinzip des Geil-Seins reduzieren? Die schlechtesten Katzenvideos sind (folgt man der Klickrate) geil. Aber entsprechen sie nur deshalb irgendeiner Qualität außer der des Geil-Seins? Und müssen sie das? Sollten sie das? Weiterlesen

Paid Content: Eine Gesellschaft rettet sich selbst? (Teil 2)

Im ersten Teil  ging es um den Weg von Publizisten und Lesern bis zur aktuellen Diskussion um Paid Content.

Dass die Diskussion nun nicht mehr (nur) auf einer normativen Ebene geführt wird, sondern auf einer ökonomischen – dass es also ums schnöde Geld geht – zeigt, wie tief die Einschneidungen bereits sind. „Das Bewusstsein, dass man tatsächlich Unternehmen davon überzeugen kann, ein journalistisches Projekt zu unterstützen, ohne dass man als Journalist gleich seine Seele verkaufen muss, ist wirklich schön“, beschreibt Karsten Lohmeyer von lousypennies.de im April die Freude über den neuen Sponsor. Weiterlesen

Paid Content: Eine Gesellschaft rettet sich selbst? (Teil 1)

Ich stecke gerade mitten im Umzug, privat und mit der fachCONTENT UG. Dafür habe ich sehr viele Informationen konsumiert: Testberichte zu Kühlschränken und Versicherungen, Produktbeschreibungen, Bewertungsurteile und amtliche Bekanntmachungen zur Ummeldung und Elternbeitragsneuberechnung. Außer einem Testbericht von der Stiftung Warentest, waren alle Informationen kostenlos im Netz erreichbar. Und das ist gut so, sind freie und frei zugängliche Informationen und Berichterstattung doch ein Juwel unserer Gesellschaft. Weiterlesen

Wenn die Pressearbeit keine Presse mehr macht

„Ich glaube, es ist soweit.“ Das dachte ich mir, als die Medienbeobachtung den zweiten Monat in Folge nichts für mich auswirft: Keine Wirtschaftsnachricht, keine Veranstaltung, kein Wort zum KiTa-Osterfrühstück mit zuckersüßem Kind-mit-Osternest-Bild. Nichts von meiner lokalen Pressearbeit in der Großregion Bergisches Land erhielt eine Reaktion. Eine Katastrophe? Fehler der PR-Frau? Sabotage? Wohl eher die logische Folge auf den Wandel der Medienlandschaft. Weiterlesen

Liebe Chefs, „Think Content!“

Vorsicht: Es folgt keine Rezension, sondern eine Lese-Empfehlung. Dafür bin ich weder bezahlt noch gebucht worden. Sie erfolgt aus freien Stücken. „Think Content!“ ist das erste deutschsprachige Werk rund um den strategischen Einsatz von Content, geschrieben von Miriam Löffler. Das Buch ist umfassend, die Gliederung durchdacht, der Schreibstil kurzweilig, die Ansprache partnerschaftlich. Ich habe die über 600 Seiten noch nicht vollständig durchgearbeitet, aber mein Fazit ist schon seit der Einführung klar: Liebe Chefs, Entscheider und Nachwuchs-Kollegen, bitte lest dieses Buch!

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Native Advertising oder wie das jetzt geht

Als Mirko Lange seinen Adblocker abschaltete, erschrak er über die Werbeindustrie: „Sie wird impertinent: immer lauter, immer aufdringlicher und immer nerviger. Das ist dumm und schlimm.“ Adblocker und Adblock-Alternativisten schließen sich unter einem „Acceptable Ads Manifestozusammen, um die laut brüllende Nerv-Werbung aus dem Netz zu verbannen und „das Internet zu einem besseren Ort zu machen“. Weiterlesen

Mich beschleicht da ein ungutes Gefühl

Gala, Bunte, Handelsblatt und die TV-2.0-Stars Y-Titty: Der Verdacht auf Schleichwerbung wird immer lauter ausgesprochen. Für die einen ist es eine Gefahr für den Journalismus, für die anderen nicht mehr als unbedarftes Probieren von Werbeabteilungen. Für die Leser ist es vor allem ein weiterer Grund, Medien keinen Glauben mehr zu schenken. Weiterlesen

Corporate Blog: Digitale Filiale statt Plakataktion

Die PR-Abteilung stöhnt, denn sie dringt immer seltener zu den Redakteuren der einschlägigen Verlagshäuser vor. Die Marketing-Abteilung windet sich, denn immer mehr Menschen nutzen Adblocker, was die Wirkung ihrer Online-Marketing-Maßnahmen diffus verringert. Der Chef surft im Netz und stößt auf die Lösung: das Corporate Blog. Weiterlesen

Unternehmen werden intelligent, dafür brauchen sie Köpfe

Auf der CeBIT ist Social Business neben Cloud, Big Data und Mobile das beherrschende Thema. Es geht dabei nicht um soziales Engagement (CSR), sondern um das Erlauben digital-sozialen Verhaltens im und – jetzt kommt`s – für das Unternehmen. Soziale Interaktion, bekannt von Flurfunk und Kickertisch, steigern seit jeher Kreativprozesse und die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen. Diese Interaktion erhält im Social Business einen neuen Stellenwert innerhalb der Arbeitszeit und wird durch moderne IT-Strukturen digitalisiert und gespeichert. Es wächst ein digitales Unternehmensgehirn. Wissen, Erfahrungen, Materialien und Ergebnisse werden gesammelt und für alle auf ewig zugänglich gemacht. Unternehmen werden intelligent. Doch für Hirn braucht es auch Köpfe. Weiterlesen